
PRESSEMITTEILUNG der Piratenpartei Kreis Soest
- Die “Neue Mitte” in Warstein -
Mitte Juli gab es in Warstein einen Ratsbeschluss, der die
Umgestaltung eines Teiles der Innenstadt betrifft.
Zitat (Soester Anzeiger):
“Von den Gebäuden … soll nach Fertigstellung … nur noch die Apotheke
Kückelhaus an die „Alte Mitte“ Warsteins erinnern. Alle übrigen
Gebäude inklusive Rathaus sollen abgerissen und durch einen Neubau
ersetzt werden. Die Dieplohstraße wird bis zum Bereich des Haus
Teutenberg und des Rathauses ebenso überbaut wie der zur Hauptstraße
gelegene Bereich des Marktplatzes.”
Das Projekt soll bis zu 20 Millionen Euro kosten und 12 bis 14 Monate
Bauzeit sind geplant. Die Warsteiner Mitglieder der Piratenpartei
Soest stehen dem Vorhaben kritisch gegenüber. Ein solch großes
Projekt, ein solch gravierender Einschnitt in das Stadtbild, kann
nicht an den Bürgern vorbei entwickelt und dann umgesetzt werden.
Zumal Kunden der dortigen Geschäfte und Lokale während der Bauphase
noch erst recht fernbleiben, da sie die Baulärmbelästigung meiden
wollen.
Bei dem knappen Zeitplan bleibt auch die Frage, zu welchen Zeiten auf
der Baustelle Betrieb ist. Zweischicht-Betrieb bis 20 Uhr oder später
macht den Besuch der umliegenden Lokale für Gäste unangenehm und
Parkmöglichkeiten werden verringert. Ferner stellt sich die Frage
warum überhaupt alle Gebäude abgerissen werden müssen und nicht einige
vorhandene Gebäude genutzt werden können oder zumindest als ganzes ins
Konzept integriert werden. Die doch gut zum Warsteiner Stil passende
Metzgerei Krämer soll einfach verschwinden, das Kückelhaus bleibt.
Das Projekt “Neue Mitte” wird das Stadtbild verändern, in einer
mordernen Form, die nicht so ganz ins bisherige Stadtbild passt. Der
Druck auf eingesessene Betriebe wird sich erhöhen und wir stellen uns
die Frage, ob das Konzept wirklich langfristig tragfähig ist oder nur
noch mehr Kosten auf die Bürger zukommen. Das alles in einer Gemeinde
nahe dem Nothaushalt.
Nach Jahrzehnten des Stillstandes sollten sich alle einig sein, dass
Warstein Veränderung braucht. Aber nicht mit einem Konzept, das mehr
Fragen als Antworten in sich birgt. Ist dieser Plan wirklich das beste
und wünschenswerte für alle Bürger und über viele Jahre hinweg
tragfähig?
Daher starten wir PIRATEN ab nächste Woche eine Aktionsseite auf
unserer Internetpräsenz “www.piratenpartei-soest.de”, auf der
interessierte Bürger alle verfügbaren Presseartikel zum Thema
nachlesen können. Dort werden wir auch weitere Informationen und
Meinungen veröffentlichen, jeder Bürger ist eingeladen dabei
mitzumachen.
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Verantwortlich für den Inhalt der Pressemitteilung:
Stefan Posdzich
Pressesprecher der Piratenpartei Kreis Soest
Über die Piratenpartei Deutschland:
Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) wurde am 10. September 2006 in
Berlin gegründet und ist mit über 12.000 Mitgliedern die größte der
nicht im Bundestag vertretenen Parteien.
Die PIRATEN treten ein für mehr Transparenz des Staates, direkte
Demokratie und stärkere Bürgerbeteiligung, Bekämpfung von Monopolen,
gebührenfreie Bildung, Offenlegung von öffentlich geförderten
Forschungsergebnissen, Stärkung der Bürgerrechte sowie Wahrung der
Grundrechte. Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen erweiterten die
PIRATEN ihr Programm zudem um Themen wie Arbeit und Soziales, Bauen
und Verkehr, Verbraucherschutz, Gesundheits- und Drogenpolitik,
Kultur, Umwelt sowie Wirtschaft und Finanzen.
Mit ihren programmatischen Zielen hat die Piratenpartei bereits erste
Erfolge erzielt: Bei der Europawahl 2009 erreichte die
Bürgerrechtspartei einen Stimmanteil von 0,9 Prozent. Sogar 2,0
Prozent der Stimmen gewannen die PIRATEN bei der Bundestagswahl im
vergangenen Jahr und konnten bei der Landtagswahl im Mai 2010 in
Nordrhein-Westfalen 1,6 Prozent der Wähler überzeugen. Im
Europaparlament stellen sie durch die schwedische “Piratpartiet”
bereits zwei Abgeordnete. In Münster und Aachen ist die Piratenpartei
im Stadtrat vertreten.







Pingback: Soest - Blog - 23 Aug 2010
Es bleibt ab zu warten, was da genau gemacht wird. Wie lange existieren schon Pläne für die Umgehungsstraße für Warstein 40 Jahre? Nichts wird gemacht. Und so denke ich wird das auch mit dieser neuen Mitte passieren. Erst groß Tatata und dann nichts.
Aber wenn Sie das machen, stört es niemanden, alle die ich kenne, und meine Arbeitskollegen finden die Idee gut, mal etwas neues Großes in Warstein zu haben, wo der Nutzen viel für die Bürger bringen wird.
Es sind ja auch Geschäfte, Zentren uvm Geplant. Und auch Wohnungen. DAS was Warstein braucht. Moderne Günstige Wohnungen.
Die sollen gleich die Alte Hauptstraße Abreißen und Modernisieren.
Mehr Grün, mehr Platz, neue Häuser.
in diesem Sinne
Andy