Wahlprogramm 2012 NRW vorgestellt – Arbeit und Soziales: Aussetzung Ein-Euro-Jobs

Aus dem Wahlprogramm 2012 der Piratenpartei NRW

Arbeit und Soziales – Aussetzung Ein-Euro-Jobs

“Wir setzen uns dafür ein, die „Ein-Euro-Jobs“ (Vermittlung in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung, AGH-MAE) auf Landesebene auszusetzen und stattdessen die Einführung von wirklich qualifizierenden Maßnahmen zu fördern, die zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt führen.

Eine Arbeit, die zusätzlich zur normal durchgeführten Arbeit sein muss, wie es § 16d SGB II vorschreibt, wird in keinem Fall in eine Arbeitsstelle des ersten Arbeitsmarktes münden. Dies würde voraussetzen, dass die zusätzliche Arbeit die Notwendigkeit einer Betriebserweiterung bedingt hätte.

Einem Antrag auf Förderung einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung muss nicht entsprochen werden. Es liegt allein im Ermessen des Sachbearbeiters, eine diesbezügliche Eingliederungsvereinbarung zu verlangen oder nicht anzubieten. Damit ist der Hilfebedürftige der Willkür eines einzelnen Mitarbeiters ausgesetzt. Diese Praxis widerspricht dem allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz.

Bei den Eingliederungsvereinbarungen werden die Grundlagen des Vertragsrechts sowohl nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VvVfG) als auch nach dem BGB eindeutig nicht eingehalten. Der Hilfebedürftige hat weder auf die Dauer der Maßnahme, noch auf die Höhe der Mehraufwandsentschädigung oder auf weitere Daten der Eingliederungsvereinbarung den für Verträge vorgeschriebenen Einfluss.

Da es zu dem bei der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung zu keinem höheren Einkommen kommt, wird hierbei erwartet, dass eine Arbeit ohne die nötige Steigerung des Selbstwertgefühls und des Lebensstandards durchgeführt wird. Abgesehen davon, dass eine solche Arbeit, wie bereits im Volksmund zu hören ist, eher als Strafarbeit und Sanktionsmaßnahme verstanden werden kann, wird der Sinn von Arbeit im Allgemeinen auch mit einem negativen Stigma belegt. Arbeit wird damit nicht mehr zu einem erstrebenswerten Ziel.

Die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung widersprechen damit in sich ihrem eigentlichen, vom Gesetz vorgesehenen Zweck und sind zugunsten echter Förderungsmaßnahmen umgehend einzustellen.”

Bildung geht nicht billig
Am 13. Mai mit beiden Stimmen Piraten wählen!

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Briefwahl – Sei ein Wähler!

Liebe Erstwähler, Unentschlossene und Piraten-Sympathisanten,
seid Wähler!

Briefwahl

Nutzt Eure Chance, etwas zu ändern und überlasst das politische Feld nicht den Anderen!

Wenn Ihr also am 13. Mai schon etwas vor habt oder keine Lust habt, zu den Wahllokalen zu gehen, dann nehmt an der Briefwahl teil.

Briefwahlunterlagen können per Post oder im jeweiligen Wahlamt am Wohnort beantragt werden. Wer den Briefwahlantrag auf der Rückseite seiner Wahlbenachrichtigung ausfüllt und die Karte an das Wahlamt seiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung zurückschickt, bekommt die gewünschten Unterlagen zugeschickt.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, persönlich im Wahlamt am Wohnort die Stimmen abzugeben. Briefwahlanträge können spätestens bis zum 11. Mai 2012, 18 Uhr, gestellt werden.

Solltet Ihr noch nicht wissen, wen Ihr wählen möchtet, raten wir Euch dazu, die Wahlprogramme der Parteien durchzulesen. Das Programm der Piraten findet Ihr hier:

* Wahlprogramm Piratenpartei NRW

Nutzt auch die Möglichkeit euch über unsere Direktkandidaten im Kreis Soest zu informieren und stellt Fragen!

* Wahlkampfseite Kreis Soest

Wichtig ist uns, dass Ihr überhaupt wählen geht. Denn nur so kann Demokratie funktionieren!

Original: Piratenpartei Hameln
Bild: Jens Raeck

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Stammtisch Werl – 25. April 2012

Am Mittwoch dem 25. April 2012 findet ab 19 Uhr der nächste Stammtisch der Piratenpartei in Werl statt.

Hiermit laden wir alle interessierten Bürger ein mit uns über aktuelle Themen und was den Kreis Soest sonst noch so bewegt zu sprechen. Es geht aber nicht nur um Politik. Der Stammtisch steht allen offen!

Die Adresse lautet:

“Werlinger”
Grafenstraße 27
59457 Werl


Stammtisch Werl der Piratenpartei auf einer größeren Karte anzeigen

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Suche: Helfer für Infostände Lippstadt und Warstein

Stefan sagt

Ich suche Helfer für die nächsten Infostände in Lippstadt und Warstein.

Mögliche Termine: Samstage bis zum 13. Mai (Warstein) – Samstag + Sonntag bis zum 13. Mai (Lippstadt)

Ihr solltet: Nicht zwingend über ein Auto verfügen, wäre aber praktisch zwecks Transport eines Pavillon.

Genaue Festlegung der Termine dann wenn klar ist wer sich als Helfer gemeldet hat :)

Antwortet auf diesen Beitrag, schreibt eine E-Mail an oder versucht es auf anderem Wege.

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Ich bin Pirat, weil…

Momentaufnahmen vom Landesparteitag 2012.2 in Dortmund. Piraten erklären in einem Satz, warum sie Piraten sind:

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Wahlprogramm 2012 NRW vorgestellt – Rundfunk und Medien: Reform des Urheberrechts

Aus dem Wahlprogramm 2012 der Piratenpartei NRW

Rundfunk und Medien – Reform des Urheberrechts

“Die PIRATEN NRW werden im Landtag, über den Einfluss durch den Bundesrat, eine Reform des Urheberrechts einleiten. Diese Reform soll in der Hinsicht in das bestehende Urheberrecht eingreifen, als dass es sich dem digitalen Wandel nicht mehr verschließt, Missverständnisse und Missstände ausräumt und das in die Schieflage geratene Gleichgewicht zwischen Urhebern, Rechteverwertern und der Allgemeinheit zugunsten der Kulturschaffenden und Verbraucher wiederherstellt.

Für diese Reform sollen die im Urheberrecht verankerten Zugeständnisse an die Allgemeinheit, die Urheberrechtsschranken, deutlich ausgeweitet werden. Ferner soll die Geltungsdauer des Urheberrechts herabgesenkt werden. Die derzeitige Dauer von 70 Jahren bis nach dem Tod des Urhebers führt den Sinn des Urheberrechts, nämlich den Urheber zu schützen, ad absurdum.

Im Interesse der Allgemeinheit an einem möglichst freien Zugang zu Bildung und Kultur sowie im Interesse der Urheber an einer gestärkten Position gegenüber den Rechteverwertern, soll die Urheberrechtsreform der Piratenpartei Deutschland zu Ungunsten der derzeit unverhältnismäßig bevorteilten Rechteverwerter folgende Kern-Merkmale beinhalten: Das Recht auf Privatkopie und die Erstellung von Remixes und Mashups soll erleichtert werden, Kopierschutzmaßnahmen komplett untersagt werden und Tauschbörsen legalisiert werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine möglichst freie Verbreitung und ein freier Umgang mit Kultur zu deren Verbreitung beiträgt und sich positiv auf die Entwicklung des Kulturgütermarktes auswirkt.

Im Bildungskontext soll die Mediennutzung frei von Urheberrechtsabgaben erfolgen können. Bildung ist ein viel zu wichtiges Gut, um es unnötig vielen Einschränkungen zu unterwerfen. Bildung ist Motor für Wissen, Wirtschaft, Innovation und Kreativität und unentbehrlich für die Weiterentwicklung einer Gesellschaft sowie der souveränen Teilhabe ihrer Mitglieder an dieser. Des weiteren sollen in diesem Bereich zusätzlich neue Geschäftsmodelle auf der Basis von freien Lizenzen angeregt werden. Ferner sollen insbesondere Lehrende und Referenten mit einer Reform aus der rechtlichen Grauzone geholt werden.

Die Dauer des Urheberrechts soll höchstens bis 10  Jahre nach dem Tod des Urhebers gelten. Für Filme soll das Urheberrecht maximal 50 Jahre nach Veröffentlichung gelten – für Software maximal 20 Jahre nach Veröffentlichung.

Neben diesen Zugeständnissen an die Allgemeinheit sollen die Rechte der Urheber gegenüber den Verwertern gestärkt werden. So sollen Urhebern Zweitverwertungsrechte eingeräumt werden, Rechte bei Nichtausübung schneller zurückfallen und unbekannte Nutzungsarten nicht pauschal eingeräumt werden können. Ferner soll die Vergabe ausschließlicher Nutzungsrechte auf maximal 25 Jahre beschränkt werden und diese Rechte anschließend zurück an die Urheber fallen. Zudem soll ausgeschlossen werden, dass sich Verleger zusätzlich Anteile an den Vergütungen der Urheber sichern können.”

Mein Leben - Meine Daten
Am 13. Mai mit beiden Stimmen Piraten wählen!

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Wahlprogramm 2012 NRW vorgestellt – Gesundheit: E-Zigarette

Aus dem Wahlprogramm 2012 der Piratenpartei NRW

Gesundheit: E-Zigarette

“In NRW benutzen heute ca. 450.000 Menschen die sogenannte E-Zigarette als Genussmittel. Die gesundheitlichen Risiken und das Suchtpotenzial der nikotinhaltigen Flüssigkeiten, auch Liquids genannt, sind erheblich geringer als beim Tabakkonsum.

Die PIRATEN  NRW fordern, dass nikotinhaltige Liquids nicht als Arzneimittel, sondern als zugelassenes Handelsgut eingestuft werden. Wir widersprechen auch klar allen Versuchen, die Liquids einer zusätzlichen Versteuerung, zum Beispiel gemäß Tabaksteuergesetz, zu unterstellen. Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Produktion und den
Vertrieb von E-Zigaretten und kennzeichnungspflichtigen Liquids müssen erarbeitet werden. Eine einheitliche europäische Regelung ist erforderlich, die auch den Belangen des Jugendschutzes Rechnung trägt.

Maßstab einer verantwortungsvollen Drogen- und Suchtpolitik müssen nachvollziehbare, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Regelungen sein, die dem Bürger ein eigenverantwortliches Handeln ermöglichen. Die reflexartige Verbotshaltung und die Bevormundung der Verbraucher durch einzelne Gesundheitsministerien müssen ein Ende haben. NRW bietet sich an, für den Umgang mit der E-Zigarette eine liberale Vorreiterrolle in Deutschland zu übernehmen.”

Rechte für Urheber und Nutzer
Am 13. Mai mit beiden Stimmen Piraten wählen!

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Wahlprogramm 2012 NRW vorgestellt – Bildung: Die freie Bürgeruniversität

Aus dem Wahlprogramm 2012 der Piratenpartei NRW

Bildung – Die freie Bürgeruniversität

“Die PIRATEN  NRW regen an, in der bestehenden Infrastruktur eine freie Bürgeruniversität NRW mit Standorten in allen 22  kreisfreien Städten, allen 30 Landkreisen und in der Städteregion Aachen zu gründen. Die freie Bürgeruniversität NRW ist prinzipiell jedem Bürger zugänglich.

Ziele der freien Bürgeruniversität NRW sind:

» der landesweite Ausbau nachschulischer Ausbildungsgänge und Zertifikatskurse in Vernetzung mit einem flächendeckenden Angebot berufsbegleitender Fort- und Weiterbildung sowie freier Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens, wie es die Europäische Union definiert,

» die räumliche und logistische Entlastung der Regelstudiengänge an allen Universitäten,

» die Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Informationen und Lehr- und Lernmaterialien unter Einbeziehung von Lernmanagementsoftware, virtuellen Lernräumen sowie Videokonferenzen für Präsenzveranstaltung.

Wünschenswert ist, dass die Fernuniversität Hagen bei diesem Konzept die Rolle einer Clearingstelle für die Bildungsangebote einnimmt und die Medienverbundkommission übernimmt. Diese ist dafür zuständig, dass die Studien im Medienverbund bestimmten inhaltlichen Standards entsprechen.”

Wissen schafft Gerechtigkeit
Am 13. Mai mit beiden Stimmen Piraten wählen!

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Infostand am 20.04.2012 in Werl zur Landtagswahl NRW

Am kommenden Freitag ist die Piratenpartei in Werl mit einem Infostand zur Landtagswahl NRW vertreten.

Ort:

Walburgisstraße
Fußgängerzone, an der Basilika Buchhandlung/Kirche

Uhrzeit:

07:30 Uhr bis voraussichtlich 14:00 Uhr

Vielfalt und Respekt
Am 13. Mai mit beiden Stimmen Piraten wählen!

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Wahlprogramm 2012 NRW

Das Wahlprogramm zur Landtagswahl 2012 steht ab sofort, als PDF, zur Verfügung!

Wahlprogramm 2012:

A4 in Farbe (Version 1.0 PDF)
A5 in S/W (Neue Version 2.0 PDF)
In leichter Sprache – WEB

Lesbar z.B. mit dem PDF Reader “Sumatra PDF” – Download

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